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SN Inside - Die Woche in Schaumburg

SN Inside - Die Woche in SchaumburgSN Inside - Die Woche in Schaumburg

Liebe Leserinnen und Leser,
als wären 14 Monate Corona nicht schon genug der Kampfansage… In der vergangenen Woche wurden die SN in einem Maße (heraus)gefordert, wie wir uns das wohl niemals hätten vorstellen können. Kriminelle haben einen Trojaner ins Netzwerk unserer Mediengruppe geschleust und damit einen Cyberangriff enormen Ausmaßes gestartet. 
Unter sehr erschwerten Bedingungen ist es uns trotzdem gelungen, täglich die Zeitung gedruckt und digital herauszubringen. Viele Leserinnen und Leser haben von der Attacke deshalb zunächst gar nichts mitbekommen. Nachdem wir uns aber aus Sicherheitsgründen gezwungen sahen, vorübergehend alle Online-Verbindungen zur Außenwelt zu kappen, änderte sich das: Viele Kunden hatten Schwierigkeiten, uns zu erreichen. Dafür möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich um Entschuldigung bitten und mich gleichzeitig für das große Verständnis bedanken, das uns von vielen Seiten für unsere missliche Lage entgegengebracht wurde. 
Bedanken möchte ich mich auch bei meinem tollen Team: Alle Abteilungen des Verlages haben in der vergangenen Woche manchmal schier Unmenschliches geleistet, um den Laden am Laufen zu halten. Geholfen hat uns dabei sicherlich, dass wir durch die Corona-Krise schon reichlich geübt sind im kreativen Improvisieren.
Die Ereignisse zeigen einmal mehr, wie abhängig wir in dieser hochvernetzten Welt sind. Die Digitalisierung eröffnet einerseits gewaltige Chancen und macht viele Prozesse einfacher. Aber sie macht uns eben auch anfälliger, wenn plötzlich sinnbildlich der Stecker gezogen wird.   
Das passiert hoffentlich nicht demnächst ebenso dem Schaumburger Impfzentrum. Hier geht es nicht um Netzwerk-Probleme, sondern um fehlenden Impfstoff. Während sich Bund und Länder mit steigenden Zahlen Geimpfter brüsten, schlagen viele Kommunen Alarm. Auch der Landkreis Schaumburg. In zehn Tagen droht in der Festhalle erst einmal das Licht auszugehen, weil nicht ausreichend Vakzin-Nachschub in Sicht ist. 
Der internationale Vergleich zeigt: Deutschland ist längst noch nicht da, wo es sein sollte. Selbst in Ländern wie Chile oder Serbien sind gemessen an der Bevölkerungszahl schon teilweise deutlich mehr Menschen geimpft als bei uns. Ein wenig Hoffnung macht allerdings der allmähliche Rückgang der Inzidenzwerte - auch in Schaumburg. Eine gute Nachricht.
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Zebrastreifen - im wahrsten Sinne des Wortes - finden sich jetzt auf dem Parkplatz von Edeka-Kappe in Lindhorst.
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