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SN Inside - Die Woche in Schaumburg

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Liebe Leserinnen und Leser,
ohne Kritik geht es nicht voran. Etwas funktioniert nicht, wird kritisiert, man ändert es, danach läuft es besser.
Was ist eigentlich Maßnahmen-Kritik? In Rodenberg hat in dieser Woche eine Frau Geld aus dem Automaten gezogen. Mit Kugelschreiber hatte jemand eine fragwürdige Webadresse darauf gekritzelt, dazu das Mantra der Aluhut-Fraktion, man solle sich mal informieren. Davor hatte es Aktionen in Stadthagen und Obernkirchen gegeben, die darauf hinwiesen, dass Masken schlecht für die Umwelt und geschlossene Schulen schlecht für Kinderseelen seien.
In Teilen stimmt das ja sogar. Wie also umgehen damit redaktionell? Darf man „Querdenker“ schreiben? Und was heißt redaktionell? Wir alle haben dieses Problem. Manch einer mag sich nämlich die Kritik verkneifen, aus Angst, in einer Reihe gesehen zu werden mit Leuten, die sagen, nur ein Kaiser könnte uns wahre Demokratie bescheren, oder die sich als Protagonisten in einem Dan-Brown-Roman wähnen, mit Verschwörungen, jahrtausendealten Zirkeln der Macht und viel Action.
Bei all ihrer Wertigkeit ohnehin hilfreicher als die Kritik ist der Lösungsvorschlag. Einen solchen hat die Stadt Stadthagen beim Land Niedersachsen eingereicht in Form eines Konzeptes, wie die Geschäfte der Innenstadt auch unter Covid-Bedingungen wieder öffnen könnten. Zur Modellkommune nach Tübinger Vorbild hat das nicht gereicht, dafür ist der aktuelle Inzidenzwert zu hoch. Das gilt auch für Rinteln. Die Weserstadt hatte sich ebenfalls beworben. Es soll aber eine zweite Auswahlrunde geben.
So kann es auch gehen. Engagement und Zuversicht. Bei aller Kritik.
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Der April ist für seine Wetterkapriolen bekannt. Dieser winterlich anmutende Schnappschuss gelang Heike Holstein vergangene Woche in Bad Nenndorf.
Der April ist für seine Wetterkapriolen bekannt. Dieser winterlich anmutende Schnappschuss gelang Heike Holstein vergangene Woche in Bad Nenndorf.
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