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SN Inside - Die Woche in Schaumburg

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Liebe Leserinnen und Leser,
so langsam nimmt der Kommunalwahlkampf in Schaumburg an Fahrt auf. An immer mehr Laternenpfählen hängen inzwischen Plakate von Parteien und Kandidaten. Eine Sommerpause können sich die Bewerber nicht leisten – dafür ist die Zeitspanne zwischen Ferienende (1. September) und Wahltermin (12. September) deutlich zu kurz. Wer beim Wettlauf um die Rathäuser punkten will, muss jetzt richtig Gas geben.
Hinzu kommt: Aufgrund der späten Ferien und der nach wie vor angespannten Corona-Situation rechnet Landrat Jörg Farr mit deutlich mehr Briefwählern als sonst. Die Zahl der Briefwahlbezirke wird deshalb etwa viermal höher sein als in früheren Jahren. Nie zuvor werden sich derart viele Schaumburginnen und Schaumburger so früh festgelegt haben, wer ihre Stimme bekommt. Natürlich bleibt es trotzdem bis zuletzt spannend. Das gilt vor allem für die in mehreren Samtgemeinden und Städten anstehenden Bürgermeisterwahlen. Die SN haben bereits damit begonnen, die jeweiligen Kandidaten vorzustellen.
 
Für Stadthagen und Bückeburg planen wir zudem zwei Wahlforen, die vielleicht zum Showdown werden. Am 2. September treffen in der ehemaligen Residenzstadt die drei Bewerber um den Bürgermeisterposten bei einer moderierten Podiumsdiskussion aufeinander (19 Uhr, Ratskellersaal), am 7. September folgt dann in der Kreisstadt ein Schlagabtausch der in diesem Fall vier Kandidaten (19 Uhr, Ratsgymnasium). Dazu laden ich Sie schon an dieser Stelle herzlich ein. Hoffen wir mal, dass die Pandemie-Auflagen uns nicht kurzfristig einen Strich durch die Rechnung machen.
Die verheerenden Folgen des Hochwassers in NRW und Rheinland-Pfalz haben auch in der vergangenen Woche noch die Nachrichtenlage dominiert. Das Leid der Menschen, die zum Teil wirklich alles verloren haben, weil ihre Häuser und Autos vollständig vom Erdboden verschluckt wurden, macht uns alle fassungslos. Nachdem wir schon über die zahlreichen Helfer berichtet haben, die aus Schaumburg zur Unterstützung in Richtung Rhein abgerückt sind, widmen wir uns nun der Frage: Wie brenzlig kann es bei der zunehmenden Zahl von Klimakatastrophen eigentlich bei uns hier werden?
Wenn wir schon mal beim Wetter sind: So richtig sommerlich ist das nicht, was sich da draußen gerade abspielt. Kaum ein Freibadbesuch ohne Unterbrechung durch einen kräftigen Regenschauer. Gerade für die vielen Daheimgebliebenen ist das ärgerlich. Aber eben doch nur ein kleines Übel, wenn man die schrecklichen Bilder aus anderen Teilen unseres Landes sieht.
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Leser Lukas Thalke hat dieses spektakuläre Foto vom Supermond geschossen.
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